Book 6
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Lamachos aber sagte, man müsse gradezu.auf Syrakus lossegeln und so rasch als'möglich dicht bei der Stadt die Schlacht herbeiführen,-so lange sie dort ungerüstet und noch in der ersten Bestürzung seien, öenn im Anfang sei jedes Heer am sfurchtbarsten; lasse man aber die Zeit vorübergehen und zeige sich nicht allfogleich, so fasse der Feind wieder Muth und verachte Einen, wenn man dann hinterdrein sich zeige. - Wenn sie aber jetzt rasch'und unversehens angriffen, so lange jene noch in furchtsamer Erwartung seien, so würden sie auf diese Weise gewiß jene besiegen und in jeder Beziehung in Schrecken setzen, sowohl durch den Anblick, — denn jetzt würden die Athener noch iN, der größten Zahl erscheinen — als auch durch die Erwartung dessen, was sie von einem solchen Heere zu befahren hätteii) vorzüglich l aber durH-die unmittelbare Gefahr der Schlacht. 415 v. Chr. Und gewiß würden auch auf dem, Lande noch Viele abgefangen werden, weil man an ihr Kommen nicht glaube, und.da diese Leute dann eben damit beschäftigt wären, ihre-Habe nach der Stadt zu schaffen, so werde das Heer keinen Mangel an Geld leiden, wenn es siegreich sich bei der Stadt festsetze. Aus diese Weise würden auch die übrigen Sikelioten abgehalten, mit jenen Bundesgenossenschaft zu schließen, und vielmehr zu ihnen übertreten und nicht erst lange zaudern und ausschauen, welcher Theil siegen werde. Und wenn sie sich (von Syrakus) zurückgezogen und ihre Schiffe an's Land gebracht hätten, so müßten sie Megara, einen verlassenen Ort, der weder zur.See, noch auf dem Landweg weit von Syrakus entfernt sei, zur Flottenstation machen.. ' . - s ^