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Ἱστορίαι Thucydides

Book 6

65 Die Feldherren der Syrakusaner nun, die überhaupt voller Zuversicht waren und auch außerdem schon die Absicht hatten, gegen Katana zu marshciren, glaubten darum dem Menschen um so unbedenklicher, redeten sogleich den Tag mit ihm ab, wann sie ershceinen wollten, und entließen ihn wieder. Darauf sagten sie der ganzen städtischen Macht der Syrakufier an, daß man ausmarshciren werde — denn schon waren auch von ihren Bundesgenossen die Selinuntier und einige andere ershcienen. Als sie nun mit allen Zulüftungen fertig und auch die Tage schon nahe waren, die sie für ihr Kommen verabredet hatten, so traten sie den Marsch gegen Katana an und übernachteten am Flusse Symaithos auf Leontintfchem Gebiet. Die Athener aber, als sie von ihrem Herannahen Kunde erhielten, nahmen ihr ganzes Heer und was von den Sikulern oder sonst woher zu ihnen gestoßen war, brachten Alle auf-die Kriegs- und Lastschiffe und fuhren in der Nacht nach Syrakus. Hier nun stiegen die Athener bei Tagesanbruch in der Gegend des Olympieions aus, um dort einen Lagerplatz in Besitz zu nehmen; bei den Syrakufanern aber eilten zuerst die Reiter gegen Katana vor, und als sie merkten, daß das ganze Heer abgezogen sei, wendeten sie um und meldeten es dem Fußvolk, und nun machten Alle Kehrt, um der Stadt so rasch als möglich zu Hülfe zu kommen.

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