Book 6
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Da aber der Weg, den sie machen mußten, sehr lang war, so schlugen unterdessen die Athener in aller Ruhe ihr Lager an einem passenden Platze, von welchem aus sie jeden Augenblick, wenn eS ihnen beliebte, angriffsweise vorgehen, und die Reiterei der Syrakusaner ihnen vor und in dem Kampf nur den geringsten Schaden zufügen konnte; denn von der einen Seite schloffen Mauern, Häuser, Bäume und ein See den Platz ab, und von der andern Seite steile Abhänge.. Auch hieben sie die in der Nähe stehenden Bäume ab, schafften sie an's Meeresufer und rammten davon ein Pfahlwerklbei ihren Schiffen ein: Auch erbauten sie bei Daskon, wo ein Angriff 9' 415 v. Chr. Seitens der Feinde am leichtesten möglich war, in aller Eile ein Kastell aus erlesenen Steinen und Holzwerk, und brachen die Brücke über den .Anaposfluß ab. Während die Athener dieß betrieben, kam aus der Stadt Niemand, um sie daran zu hindern; zuerst erschienen dann die Reiter der Syrakusaner, und später sammelte sich auch ihr ganzes Fußvolk. Sie rückten nun zuerst nah an das Athenische Lager heran, dann aber, als diese in ihrem Lager sich nicht rührten, zogen sie sich wieder zurück, überschritten die helorische Straße und lagerten die Nacht über im Freien.