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Ἱστορίαι

Ἱστορίαι Thucydides

Book 6

7 Die Gesandten der Athener reisten dann auch nach Sizilien ab. Die Lakedämonier und ihre Bundesgenossen außer den Korinthern zogen in diesem Winter ins Argeiische, verheerten einen Strich Landes und nahmen von dort auf Wagen, die sie bei sich hatten, Getreide mit. Den vertriebenen Argeiern wiesen sie Orneai als Wohnsitz an und ließen dort zu deren Schutz einen kleinen Teil ihres Heeres zurück. Darnach gingen sie, nachdem man vereinbart, daß einstweilen zwischen Argos und Orneai keinerlei Feindseligkeiten stattfinden sollten, mit ihrem Heere wieder nach Hause. Als jedoch bald nahcher die Athener mit dreißig Schiffen und sechshundert Hopliten ein­ trafen, rückten die Argeier und die Athener mit dem ganzen Heere vor Orneai und belagerten es einen Tag lang. In der Nacht aber, wo sich das Heer unweit der Stadt gelagert hatte, machten sich die Bewohner aus dem Staube. Als die Argeier am Tage draus dahinterkamen, zerstörten sie Orneai. Darauf zogen sie ab, und die Athener fuhren mit ihren Schiffen wieder nach Hause.
7 Die Athener landeten mit eigener Reiterei und den zu ihnen geflüchteten Makedonien bei Methone an der Grenze von Makedonien und verheerten das Gebiet des Perdikkas. Die Lakedämonier aber schickten zu den thrakischen Chalkidiern und forderten sie auf, Perdikkas zu Hilfe zu kommen. Doch die wollten nicht. Damit endete der Winter und das sechzehnte Jahr des Krieges, den Thnkydides beschrieben hat.

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