Book 6
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Die Gesandten der Syrakusaner aber, welche nach Korinth und Lakedämon geschickt worden waren, suchten auch auf ihrer Fahrt an den Küsten Italiens hin die dortigen Städte zu überreden, daß sie doch den Unternehmungen der Athener nicht ruhig zusehen möchten, da ja auch sie selbst in gleicher Weise dadurch bedroht seien; und nachdem sie in Korinth angekommen waren, hielten sie daselbst ihren Vortrag und verlangten, daß man der Stammverwandtschaft gemäß ihnen zu Hilfe kommen solle. Und so beschlossen denn die Korinther zuerst für sich und allsogleich, ihnen mit allem Eifer beizustehen, und gaben den Syrakusiern auch ihrerseits Gesandte nach Lakedämon mit, um auch diese überreden zu helfen, daß sie den Krieg gegen die Athener im Lande selbst offen und entschieden betreiben und auch nach Sieilien eine Hilfsmacht schicken möchten. Als diese Korinthischen Gesandten nach Lakedämon kamen, war daselbst auch Alkibiades nebst seinen Mitflüchtlingen anwesend, der damals von Thuria aus sofort aus einem Lastschiffe zuerst nach Kyllene in Eleia und dann nach Lakedämon gekommen war, und zwar auf besondere Einladung und unter Ausbedingung persönlicher Sicherheit; denn er war nicht ohne Besorgniß vor ihnen, wegen seiner Betheiligung an den Mantineischen Ereignissen^). Und so traf es sich, daß in der Volksversammlung der Lakedämonier, die Korinther und Syrakusaner und Alkibiades zugleich dieselben Anträge stellten und die Lakedämonier zu überreden suchten. Und da die Ephoren und Behörden nur die Absicht hatten, Gesandte nach Syrakus zu schicken, um zu ermähnen, daß sie sich mit den Athenern nicht gütlich abfinden möchten, hingegen nicht gewillt waren, Hilfstruppen hinzusenden, so trat Alkibiades auf, um die La delöleute in der Westhälste des Mittelmeeres Concurrenz machten. — Man sieht aus diesen Allianzen, wie groß überall die Furcht vor der Macht und dem Unternehmung?» geist der Athener war. 73) Pest. V. 43 ff. tedämonier aufzureizen, und trieb mit folgenden Worten zum 414v. Chr. Kriege: