Book 6
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Die Athener aber waren in eben der Nacht, welche dieser Musterung vorausging, ohne daß die Syrakusaner etwas davon erfahren hatten, mit ihrer gesammten Macht von Katana abgefahren und beim sogenannten Löwen gelandet, der sechs oder sieben Stadien von Epipolä entfernt ist. Hier ließen sie die Landtruppen aussteigen und gingen mit ihren Schiffen bei Thapsos vor Anker: ES ist dieß eine Halbinsel, die von einer schmalen Landenge aus sich in's'Meer 89) Ueber die Stellung von Thespiä zu Theben und Athen vergl. Anm. 3. Buch II. >... 414 v. Chr. erstreckt und von der Stadt der Syrakusaner weder zu Wasser, noch zu Land weit entfernt. Das Schiffsheer der Athener verpallissadirte den engen Hals der Halbinsel Thapsos und verhielt sich auf derselben ruhig; das Landheer aber rückte sogleich im Laufschritt gegen Eptpolä und bestieg den Euryelos, bevor noch die Syrakusaner es merkten und von der Wiese und Musterung herbeikommen konnten. Trotzdem eilten sie Alle, so rasch Jeden seine Beine trugen, zur Abwehr.herbei, und auch die sechshundert Mann des Diomilos. Sie hatten aber von der Wiese aus nicht weniger als fünfundzwanzig Stadien zurückzulegen,, bevor sie an die Feinde kamen. Da sie also nur in schlechter Ordnung angreifen konnten, so wurden die Syrakusaner in diesem Gefecht bei Epipolä besiegt und zogen sich nach der Stadt zurück. DiomiloS selbst war gefallen, und von den Andern gegen dreihundert. Danach errichteten die Athener ein Siegeszeichen und gaben den Syrakusanern unter dem Schutze eines Vertrages ihre Todten heraus. Am folgenden Tag rückten sie weiter gegen die Stadt herab; da aber jene ihnen nicht aus der Stadt entgegenrückten, so zogen sie sich wieder zurück und .erbauten eine Verschanzung aus dem Labdalon, auf dem höchsten Punkt von Epipolä und dicht am steilen Abhang, der gegen Megara hin schaut. Dieselbe sollte ihnen als Niederlage für ihr Gut und ihre Waffen dienen, wenn sie zum Gefecht oder zur Einschließung der Stadt vorrückten.