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Ἱστορίαι Thucydides

Book 7

21 In Sieilien war um dieselbe Frühlingszeit Gylippos nach Syrakus zurückgekehrt, aus den Städten, die er zum Beitritt beredet hatte, an Mannschaft mit sich führend, so viel er eben überallher hatte auftreiben können. Dann berief er eine Versammlung der Syrakusier und sagte ihnen, sie müßten möglichst viele Schiffe bemannen und eine Seeschlacht versuchen. Er verspreche sich davon für 10) Gezwungen. VII, 53 (Kr.). 4l3 v. Chr. diesen Krieg einen Erfolg, der das Wagniß lohne. Auch Hermokrates vornehmlih ctrat diesem Rathe bei und meinte, sie dürften sich nicht fürchten, mit den Schiffen etwas gegen die Athener zu unternehmen, denn auch diese, sagte er, hätten ihre Erfahrung zur See nicht von ihren Vätern überkommen und besäßen sie nicht von jeher, vielmehr seien sie gegen die Syrakusaner eher Festlandsbewohner zu nennen und nur von den Medern gezwungen worden, Seeleute zu werden. So kühnen Männern, wie die Athener seien, müßten gleichkühne am furchtbarsten erscheinen. Denn wie jene, ohne jedes Mal an Macht überlegen zu sein, Andere oft nur durch die Kühnheit ihres Angriffs in Furcht setzten, so könnten ja auch sie ihren Gegnern die gleiche Kühnheit bieten, und er sei überzeugt, sagte er, wenn die Shrakusaner es wagen würden, ganz wider Erwarten der Athenischen Flotte den Kampf anzubieten, so würden sie eher in Folge des Schreckens der Athener den Sieg davontragen, als diese mit ihrer überlegenen Uebung die geringere Geschicklichkeit der Syrakusaner in Nachtheil bringen könnten. Drum sollten sie nur drauflosgehen und ein Seegefecht versuchen und nicht lange zaudern. Und so rüsteten sich denn die Syrakusaner, auf Anrathen des GylippoS und HermokrateS und auch wohl Anderer, zu einer Seeschlacht und bemannten ihre Schiffe. s

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