Book 7
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Die Syrakusaner schickten aber auch Boten in die Städte der Korinther und Amprakioten und Lakedämonier, welche die Einnahme von Plemmyrion meldeten, und daß sie in der Seeschlacht nicht sowohl durch die Ueberlegenheit der Feinde, als durch ihre eigene Unordnung in Nachtheil gekommen seien; und auch sonst sollten sie bekannt geben, daß sie voll guter Hoffnung seien, und sollten zum gemeinsamen Zuzug auffordern, mitSchiffen sowohl, als mit Landmacht, da auch die Athener ein zweites Heer erwarteten, und wenn sie zuvor die jetzt dort befindliche Armee der Athener vernichten könnten, so habe es ein Ende mit diesem Krieg. — DaS war eS, was in Sieilien vorfiel.
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Demotshenes aber, nachdem sich sein Heer gesammelt, mit dem er denen in Sieilien zu Hilfe ziehen sollte, lichtete die Anker und ging von Aegina nach dem Peloponnes und vereinigte sich mit Cha 14) Zm großen Hafen VII, 22 (Kr.). Thukydidel. VII. 13 413 v. Shr. rikles und den dreißig athenischen Schiffen; und nachdem sie auch von den Argivern Schwerbewaffnete aufgenommen hatten, segelten sie gegen Lakomen und verheerten zuerst einen Theil des Llmenjchen Epldauros, dann landeten sie an der Lakonischen Küste gegenüber der Insel Kythera, dort, wo der Tempel des Apollo ist, verwütseten einen Strich Landes und vershcanzten eine Landenge, damit die Heloten von den Lakedämoniern dorthin überlaufen und zugleich von da Streifparteien, wie von Pylos aus, auf Beute ausgehen könnten. Und zwar ging wer er henes, sobald er den Platz hatte in Besitz nehmen helfen, gleich weiter nach Kerkyra unter Segel, um auch von dort Bundesgenossen aufzunehmen und dann so schnell als möglich die Ueberfahrt nach Sieilien zu machen. Charikles aber blieb, bis er den Platz ganz befestigt hatte, und nachdem er dort eine Besatzung gelassen, fuhr er danach selbst mit den dreißig Schiffen nach Hause zurück und die Argiver mit ihm.