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Ἱστορίαι Thucydides

Book 7

30 Als die Thebaner die Nachricht erhielten, kamen sie so­ gleich zur Hilfe herbei. Sie holten die Thraker, die schon eine Strecke Weges wieder abgezogen waren, noch ein, nahmen ihnen die Beute ab, trieben sie in die Flucht und verfolgten sie bis an die See, den Euripos, wo die Schiffe, auf denen sie gekommen waren, vor Anker lagen. Auch töteten sie viele von ihnen, besonders während sie sich einschiffen wollten, da sie nicht schwimmen konnten und die Leute an Bord beim Anblick der Vorgänge am Lande die Schiffe außer Schußweite brachten. Vorher hatten sich die Thraker auf dem Rückzüge gegen die zuerst auf sie eindringende Reiterei der Thebaner leidlich gewehrt, indem sie nach ihrer heimischen Fechtweise erst wegliefen und dann geschlossen wieder vorgingen, und dabei nur wenig Tote gehabt. Eine Anzahl, die sich zu lange beim Plündern aufgehalten hatte, wurde jedoch noch in der Stadt abgefangen und niedergemacht. Im ganzen waren von den dreizehnhundert Thrakern zweihundertfunfzig, von den Thebanern und ihren Verbündeten aber zusammen etwa zwanzig Reiter und Hopliten gefallen, darunter auch der Böotarch Skirphondas aus Theben. Von den Mykalessern war wenig übriggeblieben. So viel über Mykaleffos und das Schicksal, welches die Stadt im Verhältnis zu ihrer Größe so schwer und entsetzlich wie nur einS im Laufe des Krieges betroffen hatte.

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