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Ἱστορίαι Thucydides

Book 7

33 In diesen Tagen kamen auch fünfhundert Hopliten, drei­ hundert Speerschützett und dreihundert Bogenschützen, welche die Kamariner den Syrakusern zu Hilfe geschickt, bei ihnen an. Auch Gela schickte fünf Schiffe mit vierhundert Speerschützen und zweihundert Reitern. Denn bis auf Akragas, das neutral blieb, machten jetzt fast alle sizilischen Griechen, auch wenn sie vorher eine abwartende Haltung eingenommen, mit Syrakus gegen die Athener gemeinshcaftliche Sache. Die Syrakuser aber stellten infolge der Niederlage im Gebiet der Sikeler die Angriffe auf die Athener vorläufig ein. Demotshenes und Eurymedon, deren Heer inzwischen durch die Truppen aus Kerkyra und vom Festlande verstärkt worden war, fuhren nun mit der ganzen Flotte durch das Ionische Meer nach dem Japygischen Vor­ gebirge hinüber und von da weiter nach den zu Japygien gehörenden Choiradischen Inseln, wo sie anlegten und etwa hundertfunfzig japygische Speerschützen vom Stamme der Messapier an Bord nahmen und mit Artas, einem dortigen Fürsten, der ihnen auch die Leute gestellt hatte, ein altes » Bündnis erneuerten. Darauf kamen sie nach Metapontion in Italien und bewogen die Einwohner, ihnen den bestehenden Verträgen gemäß dreihundert Speerschützen und zwei Trieren mitzugeben, mit denen sie dann an der Küste entlang die Fahrt nach Thurien fortsetzten. Hier trafen sie ein, als die Gegner der Athener kurz vorher bei einem Aufstande aus der Stadt vertrieben waren, und beschlossen deshalb, dort auf etwaige Nachzügler zu warten und ihre ganze Flotte zu vereinigen, auch die Thurier zu bereden, sich am Kriege mit vollem Eifer zu beteiligen und jetzt, wo sie dazu in der glücklichen Lage seien, ein Schutz- und Trutzbündnis mit Athen einzugehen. Zu dem Ende blieben sie also einstweilen in Thurien.

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