Book 7
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Demotshenes nun, der damals, nach Anlegung der Verfchanzung auf Lakonischem Gebiet, nach Kerkyra unter Segel ging, zerstörte unterwegs ein bei Pheia in EliS vor Anker liegendes Lastschiff, auf welchem die Korinthischen Schwerbewaffneten nach Sieilien übersetzen wollten; die Mannschaft aber, die entkommen war, fand später ein anderes Schiff und ging mit diesem in See. Danach kam 413. v. Chr. Demotshenes nach ZakynthoS und Kephallenia und nahm daselbst Schwerbewaffnete auf und schickte auch um Zuzug zu den Messeniern in Naupaktos und ging in eigener Person nach dem gegenüberliegenden Festland von Akarnanien, nach Alyzia und Anaktorion, welches die Athener selbst besetzt hielten. Während er sich noch in diesen Gegenden aufhielt, traf er mit Eurymedon zusammen, der wieder auf der Heimfahrt von Sieilien begriffen war, wohin man ihn damals im Winter mit einem Geldtransport an das Heer geschickt hatte. Der meldete ihm, was sonst vorgegangen war, und daß er aus der See erfahren habe, Plemmyrion sei von den Syrakusanern genommen. Dann kam zu ihnen auch Konon, der zu Naupaktos befehligte, und meldete, daß die fünf und zwanzig Korinthischen Schiffe, die ihnen gegenüber vor Anker lägen, immer noch kriegerische Absichten zeigten und'eine Seeschlacht vorbereiteten. Er forderte sie nun auf, ihm Schiffe zu Hilfe zu schicken, da seine achtzehn nicht im Stande seien, den Seekampf gegen die fünf und zwanzig feindlichen aufzunehmen. Demotshenes und Eurymedon schickten deßhalb dem Konon die zehn besten Segler aus ihren eigenen Geshcwadern nach Naupaktos zu Hilfe. Sie selber aber beschäftigten sich mit der Sammlung von KriegSmannschaft, und zwar ging Eurymedon nach Kerkyra und befahl den Kerkyräern fünfzehn Schiffe zu bemannen, während er selber Schwerbewaffnete sammelte — er theilte sich nämlich seit seiner Rückkehr mit Demosthenes in den Oberbefehl, wie ihm dieß ja durch die Wahl zugefallen war; Demosthenes aber brachte aus den Akarnanischen Gegenden Schleuderer und Wurfspeerträger zusammen.