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Ἱστορίαι Thucydides

Book 7

33 Die Syrakusaner nun, nachdem sie dieses Unglück im Gebiete der Sikuler betroffen hatte, enthielten sich für den Augenblick noch des Angriffs aus die Athener; Demosthenes aber und Eurymedon, als die Mannschaft von Kerkyra und dem Festlande ihnen bereit war, waren mit dem ganzen Heere über das Ionische Meer nach dem Japygischen Vorgebirg gefahren. Von dort, wo sie Anker geworfen, gingen sie weiter nach den zu Japygien gehörigen Choiradischen Inseln, und nahmen einige hundert und fünfzig Japygische Speerträger aus dem Stamm der Meffapier aus ihre Schiffe, und als sie dann mit dem Dynasten Artas, der ihnen als solcher auch die Speerträger geliefert, ein altes FreundschaftSbündniß erneuert hatten, kamen sie nach Metapontum in Italien. Und nachdem sie auch die Metapontier beredet hatten, ihnen dem Bundesvertrag gemäß dreihundert Speerträger mitzugeben und zwei Kriegsfahrzeuge, so übernahmen sie diese und schifften längs der Küste weiter nach Thuria. Hier kamen sie an, als eben kurz vorher die Thurier durch einen Aufstand die Feinde der Athener ausgetrieben hatten, und weil sie beabsichtigten, daselbst die ganze Mannschaft, welche sie jetzt noch unter sich hatten, zusammenzustellen und eine Heerschau zu halten, sowie auch die Thurier zu überreden, sie bei diesem Kriege mit allem Eifer zu unterstützen, und da sie nun einmal in dieser Lage seien, künftig die Feinde und Freunde 413 v. Chr. der Athener auch zu den ihrigen zn machen, so verweilten sie einige Zeit in der Thurischen Landschaft und setzten diese Absichten in'S Werk. "

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