Book 7
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Nachdem beide den Tag über lange vor- und rückwärts gerudert und ihre Kräfte gemessen hatten, ohne einen nennens werten Erfolg zu erzielen, nur daß die Syrakuser den Athenern ein paar Schiffe versenkt hatten, stellten sie den Kampf ein. Gleichzeitig zog sich auch ihr Landheer von der Mauer zurück. Am folgenden Tage ließen sich die Syrakuser nicht blicken, und man merkte nicht, was sie vorhatten. Da Nikias sah, daß die Schlacht unentshcieden geblieben war, und sich auf einen neuen Angriff gefaßt machte, wies er die Trierarchen an, ihre Schiffe, soweit sie beschädigt waren, wieder auszu bessern, und verankerte Lastschiffe vor dem Pfahlwerke der Athener, das er in Ermangelung eines umshclossenen Hafens zum Schutze der Schiffe in der See angelegt hatte. Die Lastschiffe wurden in Abständen von zwei Plethren verlegt^ damit die etwa gefährdeten Kriegsschiffe sich in Sicherheit zurückziehen und ungehindert wieder auskaufen könnten. Mit diesen Zurüstungen waren die Athener bis in die Nacht be schäftigt.
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Am Tage darauf eröffneten die Syrakuser den Kampf gegen die Athener in derselben Weise, jedoch schon zu früherer Stunde, mit dem Heere und der Flotte von neuem. Und wiederum hielten sie einander wie das erstemal einen großen Teil des Tages das Widerspiel, bis Ariston, Pyrrichos' Sohn, der beste Steuermann auf seiten der Syrakuser, den Befehls habern auf ihrer Flotte riet, den Marktvögten in der Stadt sagen zu lassen, sie sollten den Hokenmarkt auf den Strand ver legen und die Verkäufer zwingen, alles, was sie an Eßwaren hätten, dort feilzubieten, damit ihre Seeleute schnell ans Land gehen und in unmittelbarer Nähe der Schiffe was essen und dann die Athener noch an demselben Tage unversehens wieder angreifen könnten.