Book 7
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Auf seinen Rat schickten die auch einen Boten in die Stadt, und der Markt wurde dort aufgeschlagen. Nun zogen sich die Syrakuser, Ruder rückwärts, an die Stadt zurück, gingen geschwind ans Land und verzehrten dort ihre Mahlzeit. Die Athener aber glaubten, sie hätten sich nach der Stadt zurück- gezogen, weil sie die Schlacht verloren gäben, gingen ruhig ans Land an ihre Geschäfte oder zum Essen und meinten, daß es an dem Tage wohl nicht mehr zur Schlacht kommen würde. Plötzlich aber waren die Syrakuser wieder an Bord und ruderten auf sie zu. Nun eilten auch sie in wilder Hast, meist noch mit leerem Magen, aufs Geratewohl wieder auf die Schiffe, und nur mit Mühe gelang es, diese endlich gegen den Feind zu führen. Eine Zeitlang standen sich beide Aug' in Auge untätig gegenüber. Dann aber entschlossen sich die Athener, um nicht bei längerem Warten zu ermüden und sich durch eigene Schuld eine Niederlage zuzuziehen, unverzüglich anzugreifen, warfen sich, einander durch Zuruf anfeuernd, auf den Feind und begannen das Gefecht. Die Syrakuser nahmen den Kampf auf, wobei sie ihrem Plane gemäß mit ihren Schiffen auf das Vorderteil der feindlichen Schiffe hielten und mittels der dort angebrachten Sturmbalken vielen von ihnen den Bug aufrissen, während die Speerschützen auf dem Verdeck - den Athenern großen Schaden taten. Noch gefährlicher aber wurden diesen die syrakusischen Schützen, welche sie in den Booten umshcwärmten, sich in das Ruderwerk der feindlichen Schiffe drängten oder ihnen an die Seite kamen und vom Boote aus ihre Matrosen beschossen.