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Ἱστορίαι

Ἱστορίαι Thucydides

Book 7

47 Die Feldherren der Athener beriethen nun, was nach dem geshcehenen Unglück und bei der gänzlichen Entmuthigung deS Heeres zu thun sei. Mit ihren Unternehmungen — das sahen sie ein — war daS Glück nicht, und die Soldaten murrten über längeres Dableiben. Denn sie waren auch von Krankheiten heimgesucht, und zwar aus zwei Gründen, einmal, weil es überhaupt die Jahreszeit war, in welcher die Menschen den meisten Krankheiten unterworfen sind, und dann weil die Gegend, in welcher sie lagerten, sumpfig und ungesund war. Aber auch in jeder andern Beziehung erschien ihre Lage hoffnungslos. Demosthenes war deßhalb der Meinung, man dürfe nicht länger bleiben, sondern wie er auch schon bei dem entscheidenden Versuche gegen Epipolä, falls derselbe fehlschlüge,'im Sinne gehabt, so, meinte er, müsse man abziehen und nicht länger zögern, so lange die Seefahrt noch offenstehe und sie wenigstens mit den Truppen der zuletztgekommenen Schiffe den Feind im Schach halten könnten. Auch sei eS ersprießlicher für den Staat, sagte er, gegen die Feinde Krieg zu führen, die sich in ihrem eigenen Lande daheim verschanzt hätten, als gegen die Syrakusaner, die man so leicht nicht mehr bemustern könne; und außerdem habe eS auch keine Vernunft, dahier sitzen zu bleiben und so viel Geld ganz vergeblich aufzuwenden. > ' '

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