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Ἱστορίαι

Ἱστορίαι Thucydides

Book 7

49 Bei dieser Meinung blieb Nikias feststehen, da er von den Verhältnissen in Syrakus und dem dortigen Geldmangel genau unterrichtet war, auch eine Partei daselbst den Athenern daS Regiment in die Hände spielen wollte, die ihn durch Botschaften aufsordem, er möge nicht abziehen, und weil er außerdem, obgleich beisegt/mehr als früher auf seine Schiffe vertraute. Demosthenes aber war'-mit dem längeren Verbleiben vor der Stadt in keiner Weise einverstanden; wenn man schon ohne einen Volksbeschluß der Athener das Heer-nicht zurückführen dürfe, sondern bleiben müsse, so solle man wenigstens nach Thapsos oder Katana abziehen, von wo auS-sie mit der Landmacht auf weite Strecken hin daS Gebiet der Feinde plündern .und",sich selber Unterhalt verschaffen und dem Gegner Schaden thun könnten; und mit der Flotte könnten sie dann auf offenem Meer Gefechte liefern, also nicht auf beschränktem Raum, wo der Vortheil mehr auf Seiten des Feindes sei, sondern in offener See, wo ihre eigene größere Erfahrung ihnen erst von Nutzen wäre, und sie zurück- weichen und. angreisen könnten, ohne in Angriff oder Landung nur auf einen kleinen und von allen Seiten beengten'Raum angewiesen zu sein.Kurz, in gar keiner Hinsicht, sagte er, gefalle eS ihm, noch länger da zu bleiben, sondern so rasch als möglich und'ohne alles Zaudern solle man aufbrechen. Ganz ebenso redete auch Eurymedon; da aber Nikias im Widerspruch beharrte, so kam eine gewisse Unsicherheit und Zögerung in die Sache, zumal man auch vermuthete, Nikias müsse mehr-wissen, daß er so fest auf seiner Meinung beharre. Auf diese Weise also zögerten die Athener, und blieben in ihrer Stellung. ^ - ' - r g "

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