Book 7
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Als die Athener sahen, daß der Hafen gesperrt werden sollte, und merkten, worauf es dann weiter abgesehen war, hielten sie es für nötig, darüber zu Rate zu gehen, und die Feldherren und Hauptleute traten zu einem Kriegsrat zu sammen. Angesichts ihrer bedenklichen Lage, namentlich da sie jetzt keine Lebensmittel mehr hatten - denn als sie abfahren wollten, hatten sie in Katana die Zufuhr abbestellt - und auch künftig nicht haben konnten, beschlossen sie, die Werke weiter oben aufzugeben, in unmittelbarer Nähe der Schiffe aber einen Fleck, wie er zur Aufnahme des Gepäcks und der Kranken allenfalls genügte, zu befestigen nnd zu besetzen, das ganze übrige Heer aber bis auf den letzten Mann einzuschiffen und sämtliche Schiffe, gleichviel ob mehr oder weniger tauglich, damit zu bemannen und es auf eine Seeschlacht ankommen zu lassen. Dann aber wollten sie, falls sie isegten, nach Katana fahren, sonst aber die Schiffe verbrennen und mit dem Land heere in Schlachtordnung abziehen und möglichst bald einen befreundeten, sei es griechischen sei es nichtgriechischen Ort zu erreichen suchen. Und wie sie eS beschlossen, so machten sie eS auch. Aus den Werken weiter oben zogen sie in aller Stille ab und bemannten alle ihre Schiffe, indem sie jeden, der körperlich noch irgend brauchbar schien, zwangen, an Bord zu gehen. So wurden dann auch die sämtlichen etwa hundert undzehn Schiffe voll besetzt. Auch viele Speer- und Dogen schützen aus der Zahl ihrer akarnanishcen und anderen Söldner wurden miteingeschifft und alle sonst erforderlichen Vorkehrungen getroffen, soweit das bei einem so im Dränge der Not gefaßten Plane möglich war. Als alles bereit, ließ Nikias, welcher sah, wie seinen Leuten nach den mehrfachen ungewohnten Nieder lagen zur See der Mut gesunken war, und bei dem Mangel an Lebensmitteln je eher je lieber eine Schlacht zu liefern wünschte, sie alle zusammenkommen und suchte sie erst durch folgende Ansprache zu ermutigen.