Book 7
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„Das müßt ihr euch merken und im Gefecht eure letzte Kraft einsetzen, euch nicht auf den Strand jagen lassen, sondern das Schiff nach dem Zusammenstoß festhalten, bis ihr die Mann schaft von dem feindlichen Verdeck über Bord geworfen habt. Und mehr noch als den Matrosen mache ich das den Soldaten zur Pflicht, da es sich dabei recht eigentlich um eine Aufgabe des Landheeres handelt, und deshalb können wir jetzt, wo bei ihm die Entscheidung liegt, auf den Sieg hoffen. Den Matrosen aber möchte ich raten und zugleich an sie die Bitte richten: Nehmt euch unsere Niederlagen nicht zu sehr zu Herzen. Die Einrichtungen auf den Verdecken sind jetzt besser, und die Zahl unserer Schiffe ist größer. Ihr galtet bisher, auch wenn ihr es nicht wart, für Athener. Weil euch unsere Sprache ge läufig war und ihr unsere Sitten angenommen, wart ihr in Griechenland überall hoch angesehen, habt auch die Vorteile unserer Herrschaft, den Respekt bei unseren Untertanen und die Sicherheit vor Beleidigungen mit uns in vollem Maße genossen; bedenkt also, daß es wohl der Mühe wert ist, euch solche Vorzüge zu erhalten. Es wäre deshalb sehr unrecht, wolltet ihr, die einzigen freiwilligen Gefährten unserer Herr schaft, uns jetzt im Kampfe um diese im Stich lassen. Ihr werdet doch die Korinther nicht fürchten, die ihr so oft besiegt, oder diese sizilischen Griechen, die, solange unsere Seemacht auf der Höhe stand, nie gewagt haben, euch die Spitze zu bieten. Geht ihnen also nur tapfer zu Leibe und zeigt ihnen, daß eure Geschicklichkeit auch nach Verlusten und Niederlagen immer noch jedem Gegner überlegen ist, auch wenn ihm das Glück einmal den Sieg in den Schoß geworfen.