Book 7
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„Euch Athener unter uns aber muß ich von neuem daran erinnern, daß ihr zu Hause weder Schiffe, wie diese hier, auf den Werften, noch junge Mannschaft hinter euch habt. Ihr müßt also unbedingt siegen, sonst werden sich unsere hiesigen Feinde sofort dahin aufmachen und unsere Landsleute dort außerstande sein, sich gegen ihre dortigen Gegner und die neuen Feinde zu behaupten. Ihr hier würdet den Syrakusern ohne weiteres zur Beute fallen - wißt ihr doch, was ihr selbst mit ihnen im Sinne gehabt habt -, und euere Mitbürger dort würden den Lakedämoniern unterliegen. Der Kampf, in den ihr geht, wird also zugleich über ihr und euer Schicksal entscheiden. Darum, wenn je, so steht heute euren Mann und beherzigt, einer für alle und alle für einen, daß ihr hier auf euren Schiffen die Land- und Seemacht der Athener seid, und daß die letzte Hoffnung und der große Name unserer Stadt auf euch beruht, auch daß sich jedem, der es anderen an Geschick lichkeit und Mut zuvortut, wohl niemals eine schönere Ge legenheit bieten wird, es zu seinem Besten und zum Heil des Ganzen zu bewähren."
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Nachdem Nikias die Leute also ermutigt hatte, ließ er sie sogleich an Bord gehen. Gylippos und die Syrakuser, unter deren Augen das alles vorging, merkten natürlich, daß die Athener eine Seeschlacht liefern wollten. Auch hatten sie schon von der beabsichtigten Anwendung der eisernen Hände gehört und, wie überhaupt, so auch dagegen ihre Vorsichts maßregeln getroffen. Sie überzogen nämlich den Bug und einen großen Teil des Verdecks ihrer Schiffe mit frischen Tier häuten, damit die darauf geworfene Hand abglitte und keinen Halt hätte.
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Als man mit allem fertig war, ermutigten Gylippos und die übrigen Feldherren die ihrigen mit folgenden Worten: