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Ἱστορίαι

Ἱστορίαι Thucydides

Book 7

5 Gylippos aber baute nicht nur an der Mauer durch Epipolä, indem er dazu die Steine verbrauchte, welche die Athener vorher für sich selbst herbeigeschafft hatten, sondern führte auch täglich die Syrakufier und die Bundesgenossen vor die Befestigungswerke und stellte sie in Schlachtordnung auf, und die Athener thaten ebenso. Da nun einmal dem Gylippos die Gelegenheit günstig schien, so begann er den Angriff, und als man handgemein geworden, kämpften beide Theile zwischen ihren Mauern, wo den Syrakusanern ihre Reiterei zu Nichts nützte. Als nun die Syrakufier und ihre Bundesgenossen besiegt worden waren und unter dem Schutz eines Vertrages ihre Todten aufgehoben und die Athener ein Siegeszeichen ausgestellt hatten, berief Gylippos sein Heer zusammen und sagte, nicht an 414 v. Chr. ihnen läge die Schuld, sondern an ihm selber; denn da er die Schlachtlinie zu weit zwischen die Mauern hinein aufgestellt habe, so sei die Reiterei und die Speerschützen nicht in's Gefecht gekommen; jetzt wolle er sie aber wieder gegen den Feind führen, und sie sollten doch bedenken, daß sie an Kriegsrüstung nicht die Schwächeren seien, und was den Muth anbelange, so wäre es doch unerträglich, wenn sie als Dorier und Peloponnesier sich nicht getrauten, über Jopier, Insulaner und zusammengelaufenes Volk Herr zu werden und sie auS dem Land zu jagen.

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