Book 7
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Als es Tag wurde, brach Nikias mit seinen Leuten auf. Die Syrakuser aber waren gleich hinter ihnen her und be schossen sie auch jetzt wieder mit Pfeilen und Speerwürfen. Die Athener suchten nun so schnell wie möglich den Assinaros zu erreichen, teils weil sie hofften, den beständigen Angriffen der Reiterei und des übrigen Kriegsvolks weniger ausgesetzt zu sein, wenn sie den Fluß erst hinter sich hätten, teils weil sie aufs äußerste erschöpft waren und sich nach Trinkwasser sehnten. Als sie an den Fluß kamen, stürzten sie ohne alle Ordnung hinein, und jeder wollte zuerst hinüber, auch drangen die Feinde schon- auf sie ein und ershcwerten ihnen den Über gang. Denn da sie gezwungen waren, sich in dichter Masse vorwärts zu schieben, so fielen sie ein übereinander, traten sich unter die Füße, und von Spießen und scharfen Gerätschaften durchbohrt kamen viele von ihnen gleich auf der Stelle um, oder wurden, ineinander verwickelt, von der Strömung fort getrieben. Inzwischen waren die Syrakuser auf das andere, abschüssige Ufer des Flusses vorgedrungen und beschossen die Athener von oben, während diese im Flusse tranken und sich in dem tiefen Flußbette selbst im Wege waren. Die Pelo ponnesier aber stiegen von oben in den Fluß hinunter und richteten hier unter ihnen ein furchtbares Blutbad an. Das Wasser wurde sogleich ungenießbar; trotzdem wurde es, mit Schlamm und Blut vermischt, wie es war, immer noch von vielen getrunken, und einer machte es dem anderen streitig.