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Ἱστορίαι Thucydides

Book 7

79 Mit Tagesanbruh csetzten sie sich wieder in Marsch, um den vershcanzten Berg mit Gewalt zu nehmen. Da fanden sie vor sich jenseits der Schanzmauer das Fußvolk in starker Tiefe aufgestellt, da der Raum sehr eng war. Die Athener stürmten an und kämpften um die Vershcanzung, aber vom steilen Abhang des Hügels herab von vielen Geschossen getroffen — denn die von oben trafen besser — konnten sie die Verschanzung nicht bezwingen und zogen sich wieder zurück und ruhten aus. Zufällig traten zu gleicher Zeit auch einige Donnerschläge ein und Regen, wie es eben um diese Jahreszeit — es war schon gegen den Spätherbst — zu geschehen pflegt; die Athener aber wurden darüber noch muthloser und glaubten, das Alles ziele aus ihr Verderben ab. Während sie nun ausruhten, schickten Gylippos und die Syrakusaner einen Theil ihres Heeres ab, um jene auch in ihrem Rücken, da wo sie hergekommen waren, durch eine Verschanzung abzuschneiden. Aber auch die Athener schickten einen Theil ihrer Leute dagegen aus und verhinderten es. Danach zogen sie sich mit ihrem ganzen Heer rückwärts noch mehr in die Ebene hinab und blieben daselbst die Nacht über. Am folgenden Tag marfchirten sie weiter, und die Syrakusaner fielen sie rings von allen Seiten an und verwundeten Viele ; und wenn die Athener angriffen, so wichen sie zurück; wenn jene sich aber zurückzogen, so setzten sie ihnen zu, indem sie besonders die Hintersten angriffen, um durch Niederlagen im Kleinen das ganze Heer in Verwirrung zu bringen. Auf diese Weise leisteten die Athener lange Zeit Widerstand, dann, nachdem sie fünf oder sechs Stadien weiter vorwärts gekommen waren, ruhten sie in der Ebene aus, und auch die Syrakusaner ließen von ihnen ab-und zögen sich in ihr Lager.

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