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Ἱστορίαι

Ἱστορίαι Thucydides

Book 7

85 Endlich nun, als die Leichname schon in großer Zahl^) und über einander gehäuft im Flusse lagen, und das Heer theils am Flusse selbst, theils auch, was weiterhin entkam, von den Reitern zusammengehauen war, ergab sich Nikias dem Gylippos, weil er diesem eher traute, als den Syrakusanern. Ueber ihn selbst, sagte er, solle Jener und die Lakedämonier verfügen, wie sie wollten, nur sollten sie aufhören, die andern Soldaten niederzumetzeln. Da befahl dennGylippoS, sie lebendig gefangen zu nehmen, und so brachte man die Uebrigen, außer die, welche sie selbst versteckten, deren Zahl sehr groß war, lebendig ein, und auch gegen die dreihundert, welche zur Nachtzeit die Wachen durchbrochen hatten, schickten fie Leute zur Verfolgung und wurden ihrer habhaft. Was auf diese Weise vom Heere als Gefangene für das Gemeinwesen zusammenkam, war nicht viel ^'), dagegen war die Zahl der heimlich auf die Seite Gebrachten groß, und ganz Sicilien war später voll davon, da sie nicht, wie die unter Demotshenes, in Folge eines Vergleichs gefangen worden waren. Eine bedeutende Zahl war aber auch gefallen ^); denn es war da ein großes Schlachten gewesen, und nicht geringer, als bei irgend einer Gelegenheit während dieses Krieges^). Und auch bei den andern Angriffen, die während dieses Zuges zahlreich vorkamen, waren 40) 18.000 nach Dir-der, Xlll. 19. Wohl viel weniger (Kr.). 41) Denn von den mehr.als 7000 (vrgl. Vll. 87) waren K000 mit Demosthenes gefangen, vu. 82 (Kr.). 42) Nach Vlutarch, Nikias, Kap. 27, wären viel mehr geblieben, alt gefangen (Kr.). 43) Damit kann nur der peloponnesische Krieg überhaupt gemeint sein. Viele geblieben; Viele hingegen entkamen auch, theils bei dieser Ge- 412 v. Chr. legenbeit selbst, theils später, indem sie nach längerer Sklaverei entliefen. Diesen war Katana Zufluchtsort.

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