Book 7
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Die Leute in den Steinbrüchen behandelten die Syraku 44) Sphakteria. Drgl. IV. 24. 55. That-passen VII. 16 413 v. Chr. saner in den ersten Zeiten sehr hart. In dem tief eingeschnittenen und engen Raum waren sie in Menge zusammengepfercht, und Anfangs quälte sie die Sonne und die erstickende'Hitze, da der Ort nicht überdacht war,'und die darauffolgenden kalten Herbstnächte hinwiederum verursachten durch den starken Unterschied Krankheiten. Da sie des beschränkten Raumes wegen alle Verrichtungen an demselben Orte vornehmen mußten und dazu noch die Leichname derer auf einander gehäuft dalagen, welche an ihren Wunden, oder wegen des Temveraturwechsels, oder aus ähnlichen Krankheitsursachen starben, so waren die Gerüche unerträglich, und zugleich wurden sie durch Hunger und Durst gepeinigt. Jeder-Mann nämlich erhielt acht Monate^) hindurch eine Kotyle Wasser auf den Tag und zwei Kotvlen Mehl^). Auch von allem Andern, was an einem solchen Orte Eingesperrte zu leiden haben, blieb ihnen nichts erspart. Einige siebzig Tage mußten sie auf diese Weise zusammengesperrt aushalten; dann wurden, außer den Athenern und den Sikelioten und Jtalioten, die etwa den Krieg mitgemacht hatten, die Uebrigen als Sklaven verkauft. Die Gesammtzahl der Gefangenen, die indeß nur schwer mit Genauigkeit anzugeben wäre, betrug gleichwohl nicht unter siebentausend.
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Auf diese Weise hat sich das allerwichtigste Ereigniß in diesem Kriege, nach meinem Dafürhalten aber auch das Wichtigste von Allem, was wir ans den Geschichten der Hellenen wissen, zugetragen, — für die Sieger das glorreichste, für die Besiegten das unheilvollste. Denn in jeder Beziehung waren sie ganz und gar geschlagen, und in keinem Stück hatten sie etwa nur geringe Verluste erlitten, sondern mit Stumps und Stiel, wie man zu sagen pflegt, war Alles zu Grunde gegangen, und Nichts war übrig von Heer nnd Flotte. Nur Wenige von den Vielen kamen wieder nach Hause zurück.