Book 8
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Die Korinther aber, obgleich jene auf Beschleunigung der Abfahrt drangen, wollten nicht mitschiffen, bevor sie nicht die Isthmischen Spiele, welche damals grade einfielen, zu Ende gefeiert hätten. Agis nun war zwar darin mit ihnen einverstanden, daß der Waffenstillstand wegen der Jsthmien nicht gebrochen werden dürfe,, wollte aber doch den Seezug auf eigene Faust unternehmen ^). Da aber die Korinther auch dem nicht zustimmten und so vielmehr eine Verzögerung eintrat, so erfuhren die Athener schon mehr von den Absichten der Chier und schickten einen ihrer Feldherren hin, den Aristokrates, der ihnen deßhalb Vorwürfe machen sollte. Da nun aber die Chier läugneten, so verlangte er, daß sie als Bürgschaft der Treue Schiffe zur bundesgenössischen Flotte sollten stoßen lassen; und jene schickten deren auch sieben. Die Ursache dieser Sendung von Schiffen war, daß die Mehrzahl der Chier um die ganzen Verhandlungen nicht wußten, und daß die wenigen Eingeweihten sich die Menge nicht zu Feinden machen wollten, bevor sie nicht selbst einen sicheren Hinterhalt hätten, und daß sie jetzt kaum noch an die Ankunft der Peloponnesier glaubten, weil diese zauderten.