Book 8
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Danach kam es denn auch zum Seekampf, und eS ging dabei also her. Die Athener stellten sich in Eine Linie und steuerten dicht an der Küste hin gegen Sestos, und die Peloponnefier, als sie dies bemerkten, kamen ihrerseits von Abydos hergesegelt. Als man nun beiderseits sah, daß es zum Kampfe kommen werde, dehnten die 411 v. Chr. Athener ihre Linie am Ehersonnes hin aus, so daß dieselbe, sechSundsiebenzig Segel stark, von Jdakos bis Arrhiana reichte; die Peloponnesier aber, achtundsechzig Segel stark, reichten von Abydos bis Dardanos. Den rechten Flügel der Peloponnesier hatten die Syrakusaner inne, den andern Mindaros und die besten Segler unter seinen Schiffen. Bei den Athenern befehligte auf dem linken Flügel Thrasyllos, aus dem rechten Thrasybulos, und die andern Feldherrn,' wie sie dazwischen eingetheilt waren. Die Peloponnesier beeilten sich nun, mit dem Angriff zuvorzukommen, dem rechten Flügel der Athener, den sie mit ihrem linken überragten, wo möglich die Ausfahrt auS der Meerenge zu verschließen und ihre Mitte gegen das Land hin zu drängen, das nicht weit entfernt war. Die Athener merkten dieß aber und dehnten da, wo die Gegner sie abzusperren gedachten, ebenfalls ihre Linie weiter aus und kamen ihnen an Schnelligkeit zuvor. Ihr linker Flügel aber überragte schon das Vorgebirge, welches Kynos-Sema genannt wird. In ihrem Centrum standen in Folge dessen die Schiffe in schwächerer und weit auseinander gezogener Linie, zumal sie hier auch an Zahl der Fahrzeuge im Nachtheil waren, wozu noch kam, daß das Vorgebirge Kynos-Sema einen spitzwinkeligen Vorsprung bildet, so daß man nicht sehen konnte, waS auf der andern Seite vorging.