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Ἱστορίαι Thucydides

Book 8

105 Die Peloponnesier griffen nun in der Mitte an, trieben die Schiffe der Athener auf'S Ufer und verfolgten sie sogar auf dem Lande, waren also hier bei Weitem im Vortheil; die vom rechten Flügel unter Thrasybulos konnten wegen der Menge der sie bedrängenden Schiffe ihrem Centrum nicht zu Hülfe kommen, und die vom linken Flügel unter Thrasyllos eben so wenig, da Kynos-Sema deS Vorgebirges wegen von ihnen nicht gesehen werden konnte, und zugleich auch die Syrakusaner und die übrigen, die in nicht schwächerer Zahl ihnen gegenüber standen, sie sehr in die Enge trieben. Zuletzt aber wurden die Peloponnesier, weil sie siegreich waren, sorglos und fingen an, die Einen dieß, die Andern jenes Schiff zu verfolgen, wodurch ein Theil ihrer Flotte in Unordnung gerieth. Als die unter Thrasybulos ihrerseits merkten, daß die feindlichen Schiffe eben angreifen wollten, so hielten sie in der weiteren Ausdehnung ihres Flü- 411 v. Chr. gels inne, machten die halbe Wendung gegen den Feind, schlugen gleich den ersten Angriff desselben zurück und trieben ihn in die Flucht. Dann trafen sie auf den siegreichen Theil der peloponnesischen Schiffe, der in Verwirrung umherfuhr, stießen sie mit ihren Schnäbeln an und jagten die meisten ohne Schwertstreich in die Flucht. Auch die Syrakusaner waren ihrerseits schon vor denen unter Thrasyllos gewichen und eilten jetzt um so mehr davon zu kommen, da sie auch die andern fliehen sahen.

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