Book 8
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Sämmtliche Peloponnesische Schiffe vor Knidos setzten sich jetzt wieder in guten Stand, wo Ausbesserung nöthig geworden war, und die Eilsmänner der Lakedämonier verhandelten unterdessen mit TissapherneS, — denn dieser war angekommen — sowohl über das bereits Geschehene, .falls ihnen etwas nicht gefiel, als auch über die weitere Kriegführung, auf welche Weise nämlich dieselbe für beide Theile auf's'Beste und Vortheilhafteste eingerichtet werden könnte. Vor Allen war es Lichas, der das Geschehene scharf in's Auge faßte und 85) Vergl. VIII, 28 und Ann. iS. auch erklärte, daß keiner der beiden Verträge, weder der des Chalki 412 v. Chr deus, noch der des Theramenesj.aufweine.'ihrer Ehre entsprechende Weise "abgefaßt sei; vielmehr sei es sehr bedenklich, wenn der König den Anspruch erhebe, auch jetzt noch über, all das Land zu herrschen, über welches er und. seine Vorfahren früher einmal geherrscht hätten. Denn darin liege, daß auch sämmtliche Inseln und Thessalien und die Lokrer und das Land bis zu den Böotern hin^) wiederum'der Knechtschaft verfallen sollten,- und auf diese Weise würden die Lakedämonier den Hellenen, anstatt der Freiheit,'die Medische Herrschaft bringen. Er verlangte demnach, daß andere verbesserte Verträge abgeschlossen, oder wenigstens die bestehenden außer Kraft gesetzt würden; und auch eines Unterhaltes auf solche Bedingungen hin bedürften sie durchaus nicht. Tissaphernes aber ward darüber unwillig und reiste erzürnt ab, ohne daß es zu einer Vereinbarung gekommen wäre..