Book 8
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Seitdem setzte Alkibiades alle Hebel in Bewegung, um Tissaphernes auf die Seite der Athener zu ziehen. Der fürchtete allerdings die Peloponnesier, weit deren Flotte dort stärker war als die der Athener, gleichwohl wollte er ihm, wenn irgend möglich, gern zu Willen sein, zumal seit er sich in Knidos von der Unzufriedenheit der Peloponnesier mit dem Vertrage des Therimenes überzeugt hatte. Jener Wortwechsel hatte näm lich schon stattgefunden, als sie um diese Zeit in Rhodos waren. Als Lichas es bei der Gelegenheit für unerhört erklärte, daß dem Könige die Herrschaft über alle Städte zustehen solle, die er oder seine Vorfahren früher mal besessen, war ihm klar geworden, daß Alkibiades recht gehabt, als er ihm die Absicht der Lakedämonier, die sämtlichen Städte zu befreien, vorher schon angedeutet hatte. Alkibiades aber, dem es um seinen großen Zweck zu tun war, ließ es sich nicht verdrießen, Tissa phernes eifrig den Hof zu machen.