Book 8
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DaS Volk nun hörte Anfangs diese Anträge aus oligarchifche Verfassung sehr unwillig an; aber von Peisandros auf einleuchtende Weisebelehrt/daß, kein anderer Weg zur Rettung vorhanden sei, fügte es sich'schließlich, theils aus Furcht, theils in der Hoffnung, daß doch wieder einmal ein Umschwung eintreten werde. Sie beschlossen demnach: Peisandros und zehn Andere mit ihm sollten.abreisen und mit Tissaphernesund Alkibiades die Unterhandlungen anknüpfen, wie sie eS eben für'S Beste hielten. Da aber Peisandros auch den Phryntchos in ein schlechtes Licht gestellt hatte, so enthob das Volk zugleich auch diesen und seinen Mitfeldberrn'Skironides des Kommando's und schickte an' ihrer 'Statt, den Diomedon und Leon als Führer zu der Flotte. Den Phrynichos hatte nämlich Peisandros verläumdet, Jasos und den Amorges verrathen zu haben 4°); denn er 39) In deren Familie der Priesterdienst erblich war. 40) Weil er ihnen nicht zu Hilfe gekommen war (Kr.). 412 v. Chr. war überzeugt, daß derselbe sich bei den Unterhandlungen mit Alkibiades gewiß nicht gefügig zeigen werde. Auch besuchte Peisandros sämmtliche geheimeKlubs^')/ welche früher in der Stadt zu dem Zwecke bestanden, um aus. Rechtssachen und die Aemterwahlem Einfluß zu üben,' und forderte sie auf/ ihre Kräfte zu vereinen-und gemeinsam den Sturz der Volksregierung herbeizuführen: ' Auch trittUebrigen traf er zu diesen Zwecken alle Vorkehrungen, so daß sofort .zur That geschritten werden konnte, und trat dann mit den zehn Männern-die Seereise zum Tissaphernes an. ? ?! '> <