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Ἱστορίαι

Ἱστορίαι Thucydides

Book 8

65 Peisandros und seine Begleiter stellten, wie ihnen auf­ getragen war, in den Städten, die sie unterwegs berührten, die Volks Herrschaft ab, nahmen auch aus einigen Bewaffnete zu ihrem Schutz mit nach Athen. Bei ihrer Ankunft dort fanden sie, daß ihnen von ihren Freunden schon tüchtig vor­ gearbeitet war. Eine Anzahl junger Leute, die zur Partei ge­ hörten, hatten einen gewissen Androkles, einen der Hauptführer der Volkspartei, vornehmlich auf dessen Betreiben auch Alki­ biades verbannt worden war, heimlich ermordet und ihn haupt­ sächlich ans dem doppelten Grunde ums Leben gebracht, weit er einer der Führer der Volkspartei war und weil sie Alki­ biades, der ihrer Meinung nach zurückkehren und ihnen zu einem Bündnis mit Tissaphernes verhelfen würde, damit einen Gefallen zu tun glaubten. Ebenso hatten sie einige andere, ihnen unbequeme Persönlichkeiten heimlich aus dem Wege ge­ räumt. öffentlich aber kündigten sie einen Antrag an, wonach künftig niemand, wer nicht Kriegsdienste leistete, Sold aus der Staatskasse beziehen und das Stimmrecht in der Volksversamm­ lung nur fünftausend Bürgern, und zwar denjenigen zustehen sollte, welche persönlich und durch ihr Vermögen vorzugs­ weise imstande seien, die Lasten des Gemeinwesens auf sich zu nehmen.

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