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Ἱστορίαι Thucydides

Book 8

77 Nachdem sie sich auf diese Weise in der Versammlung untereinander ermutigt hatten, richteten sie sich auch um so eifriger auf den Krieg ein. Die zehn von den Vierhundert nach Samos geschickten Gesandten aber, denen diese Vorgänge schon in Delos bekannt wurden, gaben dort die Weiterreise auf.
78 Um die Zeit herrschte unter der Mannschaft der pelo­ ponnesischen Flotte bei Milet lebhafte Unzufriedenheit darüber, daß es unter Astyochos und Tissaphernes mit ihnen beständig rückwärts ginge. Schon früher, als sie selbst noch stärker und die athenische Flotte nur klein gewesen, habe Astyochos sich auf keine Schlacht eingelassen, und auch jetzt, wo die Athener dem Vernehmen nach unter sich in Streit lägen und ihre Flotte noch nicht beisammen hätten, könne er sich dazu nicht entschließen. Statt dessen warte man auf Tissaphernes' phönizische Schiffe, die nur dem Namen nach, in Wirklichkeit aber nicht vorhanden seien, und taufe Gefahr, schließlich gar völlig vernichtet zu werden. Tissaphernes aber lasse nicht nur die Schiffe nicht kommen, sondern schädige auch die Flotte dadurch, daß er den Sold nur unregelmäßig und unvollständig zahle. Man dürfe also nicht länger warten, sondern müsse eine Schlacht wagen. Und vor allem waren es die Syrakuser, welche darauf drangen.

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