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Ἱστορίαι

Ἱστορίαι Thucydides

Book 8

79 Da nun die Bundesgenossen und Astyochos das Gerede vernahmen und danach in einer Versammlung beschlossen hatten, eine entscheidende Seeschlacht zu liefern, weil ihnen nämlich auch die unruhigen Zustände auf Samos gemeldet worden waren, so gingen sie mit allen Schiffen unter Segel, zusammen einhundert und zwölf, befahlen den Milesiern, zu Lande an der Küste hin nach Mykale zu marschiren, und fuhren auch selbst gegen diese Stadt. Als aber die Athener von Samos, welche mit zweiundachtzig Schiffen bei Glauke in der Gegend von Mykale vor Anker lagen — hier, gegen Mykale hin, ist nämlich die Insel Samos vom Festland nur wenig entfernt — die Flotte der Peloponnesier ansegeln sahen, zogen sie sich nach Samos zurück, da sie sich nicht für stark genug halten, um es gegenüber einer so großen Zahl auf eine Alles entscheidende Schlacht ankommen zu lassen. Auch wollten sie den Strombichides abwarten, der vom Hellespont her-mit den von Chios nach Abydos gegangenen Schiffen 411v-. Chr. ihnen zu Hilfe kommen sollte, — sie hatten nämlich bereits aus Milet her erfahren, daß jene die Absicht hätten, eine Seeschlacht zu liefern, und eS war deßhalb ein Bote an den Strombichides abgefertigt worden. Sie also zogen sich nach Samos zurück, die Peloponnesier aber steuerten wieder nach Mykale und bezogen daselbst ein Lager, und so auch das Landheer der Milesier und ihrer Nachbarn. Als sie am folgenden Tag im Begriff waren, Samos anzugreifen, erhielten sie die Meldung, daß Strombichides mit den Schiffen vom Hellespont bereits angekommen sei, und fuhren deßhalb sogleich wieder nach Milet zurück. - Nun aber steuerten dle Athener, durch jene Fahrzeuge verstärkt, mit hundert und acht Schiffen auf Milet loS, um eine Seeschlacht zu liefern; da ihnen aber Niemand entgegenfuhr, so gingen sie wieder nach Samos zurück.

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