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Ἱστορίαι

Ἱστορίαι Thucydides

Book 8

80 ' In demselben Sommer, sogleich nach diesen Ereignissen^ entschlossen sich die Peloponnesier, — da sie sich der vereinigten Schiffsmacht der Feinde nicht gewachsen fühlten, auch nicht gegen dieselbe ausgelaufen waren, um die angebotene Schlacht anzunehmen, und sich nun in Verlegenheit fanden, woher für so viele Schiffe das Geld« nehmen, zumal auch Tissaphernes den Sold nur ungenügend auszahlte, — den Klearchos, des RhamphiaS Sohn, mit vierzig Schiffen an den PharnabazoS zu senden, wie ihnen auch von vornherein vom Peloponnes befohlen war. PharnabazoS nämlich hatte sie aufgefordert zu kommen und war bereit, ihnen Sold zu zahlen; und zugleich hatte auch Byzanz durch Gesandte erklärt, daß es bereit sei, von Athen abzufallen. Diese vierzig peloponnesischen Schiffe steuerten nun, um auf ihrer Fahrt von den Athenern nicht bemerkt zu werden, auf die hohe See hinaus und wurden hier vom Sturm überfallen, der die meisten derselben mit Klearchos nach der Insel Delos trieb, von wo sie später wieder nach Milet zurückkehrten — Klearchos reiste dann zu Lande- nach dem Hellespont und übernahm daselbst den Oberbefehl — während die zehn übrigen unter Helixos, dem Feldherrn der Megarenser, glücklich nach dem Hellespont kamen und den Abfall von Byzanz bewirkten. Als die Athener auf Samos hievon Kenntniß erhielten, schickten sie eine Anzahl Schiffe zur Abwehr und Beobachtung nach dem Hellespont, und es-fand auch 4ll v. Chr. vor Byzanz ein unbedeutendes Seetreffen Statt, acht Schiffe gegen acht.

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