Book 8
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Unterdessen wurden die ifthmischen Spiele gefeiert, an denen auch die Athener, die man dazu eingeladen hatte, sich durch Festgesandte beteiligten und dabei Gelegenheit fanden, sich von den Umtrieben der Chier vollends zu überzeugen. Nach deren Rückkehr machten sie sich auch gleich fertig, damit die Flotte nicht heimlich von Kenchreiai ausliefe. Die Pelo ponnesier aber gingen nach dem Feste mit einundzwanzig Schiffen unter Alkamenes' Befehl nach Chios unter Segel. Die Athener fuhren anfangs mit einer gleichen Anzahl von Schiffen an sie heran und suchten sie in die hohe See zu locken. Da jedoch die Peloponnesier ihnen nicht lange nachkamen, sondern seit wärts abbogen, zogen auch sie sich zurück. Sie trauten näm lich den sieben Schiffen der Chier nicht, die sich mit unter ihren einundzwanzig befanden, stellten dafür später auch sieben andere ein und verfolgten die an der Küste entlang fahrenden Gegner bis nach Peiraios, einem entlegenen Hafen im Korinthischen, unmittelbar an der Grenze von Epidauros. Die Peloponnesier verloren auf offener See ein Schiff, gelangten aber mit den übrigen glücklich in den Hafen. Hier aber gerieten sie, als die Athener sie von der See mit der Flotte angriffen und auch Truppen ans Land setzten, arg ins Gedränge. Die Athener am Lande machten ihnen die meisten Schiffe leck und töteten Alkamenes, ihren Befehlshaber, verloren aber auch selbst einige Leute.