Book 8
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Darauf brachen sie den Kampf ab und ließen nur eine zur Beobachtung der feindlichen Flotte genügende Anzahl Schiffe zurück; mit den übrigen gingen sie bei der in der Nähe be findlichen kleinen Insel vor Anker, wo sie sich lagerten und um Verstärkungen nach Athen schickten; denn am folgenden Tage trafen die Korinther und bald nachher auch andere Ver stärkungen aus der Nachbarschaft zur Unterstützung der Pelo ponnesier bei den Schiffen ein. Da diese sahen, daß es ihnen schwer werde würde, sie in einer so öden Gegend zu bewachen, waren sie zweifelhaft, was sie tun sollten; erst wollten sie die Schiffe in Brand stecken, dann aber entschlossen sie sich, sie ans Land zu ziehen und dort durch ihr Landheer bewachen zu lassen, bis sich vielleicht eine günstige Gelegenheit böte, das Weite zu suchen. Agis aber schickte ihnen, als er die Nach richt davon erhielt, den Spartiaten Thermon. Die Lakedämonier hatten zuerst die Meldung erhalten, daß die Flotte vom Isthmus abgefahren sei; denn Alkamenes war von den Ephoren ange wiesen, ihnen, sobald das geschehen, einen reitenden Boten zu schicken, und wollten nun ihre fünf Schiffe unter Chalkideus, den Alkibiades begleiten sollte, sogleich abgehen lassen. Dann aber, als sie eben abgehen sollten, kam die Nachricht von der Flucht der Flotte nach dem Peiraios, und nun trugen sie aus Mißmut über das Fehlschlagen ihrer ersten Unternehmung im ionischen Kriege doch Bedenken, noch mehr Schiffe außer Landes zu schicken, ja sie wollten sogar ein paar, die schon ausgelaufen waren, wieder zurückrufen.