Book 8
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Wenden wir uns nunmehr zu den gleichzeitigen Ereig nissen dieses Sommers bei den Peloponnesiern in Milet, so hatte keiner der von Tissaphernes bei seiner Abreise nach As pendos damit Beauftragten den Sold gezahlt und weder die phönizische Flotte noch Tissaphernes sich sehen lassen. Philippos aber, den man ihm mitgegeben, und ein anderer, sich damals in Phaselis aufhaltender Spartiat, Hippokrates, hatten dem Nauarchen Mindaros geschrieben, die Flotte würde schwerlich kommen und Tissaphernes sie schändlich im Stich lassen. Nun lud Pharnabazos sie zu sich ein, der mit Hilfe ihrer Flotte auch die bisher noch zu den Athenern haltenden Städte seiner Provinz zum Abfall zu bringen hoffte und sich, grade wie Tissaphernes, seinen Vorteil davon versprach. Also machte sich Mindaros mit einer stolzen Flotte von dreiundsiebzig Schiffen nach dem Chersones auf, wozu er, damit man in Samos nichts davon erführe, den Befehl erst im letzten Augenblick erteilt hatte. Aber auch schon vorher hatten sich in diesem Sommer sechzehn Schiffe dahin begeben und einen Teil des Chersones verwüstet. Er wurde jedoch von einem Sturm überfallen und sah sich genötigt, bei Ikaros anzulegen, wo er, da die Schiffe die See nicht halten konnten, fünf oder sechs Tage liegen blieb, und von wo er dann nach Chios gelangte.