Book 8
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Die damals mit achtzehn Schiffen bei Sestos liegenden Athener schlossen aus den Lärmzeichen, welche die Feuerwächter gaben, und der Menge der an der feindlichen Küste plötzlich aufleuchtenden Feuer, daß die peloponnestsche Flotte im An segeln sei, und fuhren noch in derselben Nacht hart an der Küste des Chersones entlang, so schnell sie konnten, nach Elaius, um aus dem Bereich der feindlichen Flotte in die offene See zu gelangen. Sie wurden auch von den sechzehn Schiffen in Abydos nicht bemerkt, obwohl diesen von ihren auf der Flotte kommenden Freunden besonders anbefohlen war, ein wachsames Auge auf sie zu haben, wenn sie wegfahren wollten. Bei Tagesanbruch sichteten sie die Flotte des Mindaros, die gleich Jagd auf sie machte und einige von ihnen auch einholte. Den meisten gelang es jedoch, nach Imbros und Lemnos zu ent kommen; die vier letzten Schiffe aber fielen bei Elaius den Feinden in die Hände, ein beim Protesilaostempel gestrandetes samt der Mannschaft, zwei andere ohne diese und ein viertes, leeres, das sie bei Imbros in Brand steckten.
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Hierauf fuhren sie mit ihrer ganzen, jetzt, nachdem auch die Schiffe aus Abydos zu ihnen gestoßen waren, sechsund achtzig Segel starken Flotte nach Elaius und legten sich den Tag über vor die Stadt; da sie sich aber nicht ergab, zogen sie ab nach Abydos. Als die Athener bei Eresos, die sich in ihren Wachen geirrt hatten und in der Meinung, die feind liche Flotte würde nicht unbemerkt vorbeikommen können, ruhig fortfuhren, die Stadt zu berennen, hiervon Nachricht erhielten, brachen sie sogleich von dort auf, um ihren Landsleuten am Hellespont unverzüglich zu Hilfe zu kommen; auch nahmen sie zwei peloponnesische Schiffe, die sich bei der Verfolgung zu weit in die See hinausgewagt hatten und ihnen in den Wurf kamen. Am folgenden Tage gelangten sie nach Elaius, wo sie vor Anker gingen, die nach Imbros entkommenen Schiffe an sich zogen und sich fünf Tage auf eine Seeschlacht vorbereiteten.