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Ἱστορίαι

Ἱστορίαι Thucydides

Book 8

92 . Theramenes nun kam in den.PiräeuS — er war nämlich auch Feldherr — und schrie die Schwerbewaffneten laut an und thah als ob er ihnen zürnte; Aristarchos aber und die Gegner (des Volks) waren wirklich voll Zorn und Wuth. Doch der größte Theil der Schwerbewaffneten trat zusammen wie zum Kampf und zeigte'keineswegs Reue; und den Theramenes fragten sie, ob er denn glaube, daß die Befestigung in guter Absicht erbaut worden sei, und ob es nicht besser sei, sie niederzureißen. Da erklärte dieser: nun, wenn es ihnen gut dünke, sie einzureißen, so sei er auch der Meinung. Und nun erstiegen allsogleich die Schwerbewaffneten und viele von den Leuten im Piräeus die Mauern und rissen sie nieder. Dem Volks- Hausen rief man zu: wer wolle, daß die Fünftausend herrschten, anstatt ter Vierhundert, der solle-nur mit Hand anlegen. Demnach versteckte man sich hinter den Namen der Fünftausend, und wer die 411 V, Chr. Volksherrschaft wünschte, wagte es nicht geradezu herauszusagen, ans Furcht, die Fünftausend könnten wirklich schon erwählt sein, und man könne sich in Unkenntniß dessen leicht durch ein Wort verrathen Die Vierhundert hatten aber grade eben deßwegen weder gewollt, daß die Fünftausend erwählt würden, noch auch, daß es bekannt werde, sie seien noch nicht gewählt, da sie die Einsetzung so vieler Mitbeteiligten gradezu als eine Volksregierung betrachteten, und auf der andern Seite die Gewißheit von ihrem NichtVorhandensein unter den Bürgern Furcht erregen mußte.

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