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4 115 f. v. Ch. Die Athener beschließen, eine Flotte nach Sizilien zu schicken, und Alkibiades, Nikias und Lamachos werden zu Feldherren ge­ wählt (8). In einer zweiten Versammlung widerrät Nikias der Unter­ nehmung (8). Seine Rede (S-14). Alkibiades aber tritt dafür ein. Alki­ biades' Lebensweise und hochfiiegende Pläne (IS). Seine Rede (15-18). Nitias sucht die Athener durch Hinweis auf die großen Anforderungen eines solchen Unternehmens von ihrem Vorhaben abzubringen (19). Seine Rede (20-23) aber bewirkt das Gegenteil. Es bleibt bei dem ersten Beschluß (24), und die Rüstungen beginnen (25, 2«). Verstümmelung der Hermen. Darüber große Aufregung (27). Alkibiades, des Frevels wegen beschuldigt, weigert sich abzufahren, bevor darüber gerichtlich entschieden. Auf Betreibe« seiner Gegner wird jedoch die Untersuchung ausgesetzt und beschlossen, er solle sofort abfahren (28, 2S). Die Flotte, groß und prächtig wie keine zuvor, geht nach Sizilien unter Segel (30, 31). Auf die Nachricht davon kommt es in Syrakus zu Verhandlungen ; man will an die Sache noch nicht glauben, bereitet sich aber für alle Fälle auf einen Angriff vor (33-41). Die athenische Flotte sammelt sich bei Kerkyra (42). - Stärke der Streitkräfte (43). - Sie geht nach Italien hinüber und legt bei Rhegion an (44). Auch Syrakus rüstet jetzt eifrig zum Kriege (4S). Kriegsrat der Athener. Meinungs­ verschiedenheiten der drei Feldherren (46-47). Alkibiades rät, sich zunächst mit den Städten ins Benehmen zu setzen und dann erst Syrakus und Selinus anzugreifen. Lamachos tritt ihm bei (48-50). Naxos und Katana schließen sich den Athenern an-, Kamarina weist sie ab (50-52). Nach einer vor­ läufigen Landung bei Syrakus gehen sie mit der ganzen Flotte nach Katana (52). Hier war inzwischen die Salaminia eingetroffen, um Alkibiades nach Athen abzuholen, wo man nachträglich doch noch eine Untersuchung wegen des Hermenfrevels und Verspottung der Mysterien gegen ihn eingeleitet hatte (53). - Rückblick auf die Herrschaft der Peisistratiden und die Tyrannen­ mörder Harmodios und Aristogeiton (54-59). - Auf der Fahrt nach Athen entkommt Alkibiades bei Thnrioi der Salaminia und gelangt nach dem Pelo­ ponnes. In Athen wird er abwesend zum Tode verurteilt («0, «1). Die Athener in Sizilien erobern Hykkara. Nikias in Egesta. Vergeblicher Versuch auf.hybla (62). Die Athener landen bei Syrakus und schlagen dort ein Lager auf (63-66). Es kommt zur Schlacht (67). Nikias' Ansprache au sein Heer (68). Die Athener siegen, ziehen sich dann aber nach Katana zurück (69-71). In Syrakus werden nach einer Rede des Hermokrates-neue Feldherren gewählt, auch Gesandte von dort um Hilfe nach Korinth und Sparta geschickt (72, 73). Nach einem vergeblichen Versuch auf Messene überwintern die Athener in Naxos und erbitten sich Geld und Reiterei aus Athen (74). Die Syrakuser befestigen ihre Stadt und verbrennen das Lager der Athener bei Katana. Beide Teile suchen Kamarina auf ihre Seite zu ziehen. Rede des Hermokrates (76-80) uud des Atheners Enphemos (82-87). Kamarina bleibt neutral (88). Verhandlungen der Athener mit den Sitelern. Karthagern und Thyrsemen. Die syraknsiscken Gesandten bringen ihr Anliegen in Korinth und darauf auch in Sparta vor, wo auch Alkibiades für sie eintritt (88). Seine Rede, worin er deu Lakedämoniern zugleich zur Befestigung von Dekeleia rät (89-SL). Die Lakedämonier be­ schließen, Dekeleia zu befestigen und den Syrakusern Golippo? als Feld­ herrn mit einer Flotte zu Hilfe zu schicken. Aue Athen sendet man Geld ind Reiter nach Sizilien (S3).

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