Book front
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Demosthenes vereinigt sich mit Charikles. Nachdem sie an der lakonischen Küste Kythera gegenüber einen Platz befestigt, fährt Demotshenes weiter nach Kerkyra, und Charikles kehrt nach Athen zurück (26). Dreizehnhundert für Demostheues bestimmte Thraker kommen zu spät in Athen an und werden wieder nach Hause geschickt. Trotz der Feinde in Dekeleia und der ihnen von dort drohenden Gefahren führen dir Athener den Krieg immer noch mit wunderbarer Kraft und Kühnheit (27, 28). Auf dem Rückwege überfallen die Thraker die böotische Stadt Mykalessos und richten dort ein furchtbares Blutbad an, werden dann aber von den Böotiern verfolgt und znm Teil niedergemacht (29, 30). Demotshenes verstärkt sich in Kerkyra und trifft mit Enrymedon, der von Sizilien zurückkommt, dort zusammen. Zur Ver stärkung des athenischen Geschwaders bei Naupaktos gegenüber der korinthi schen Flotte geben sie zehn Schiffe ab und bieten in Kerkyra und Akar nanien Truppen auf (3t). Sikelioteu, welche den Syraknsern zu Hilfe ziehen, werden unterwegs von Sikelern überfallen (32). Die Syraknser erhalten Verstärkungen aus verschiedenen Städten Siziliens, die jetzt bis ans das neutrale Akragas fast alle zu ihnen halten. Demosthenes und Eurymedon kommen in Italien an und finden dort bei mehreren Orten Unterstützung (H3). Unentschiedene Seeschlacht zwischen Athenern und Korinthern bei Erineos in Achaia (34). Während Demotshenes und Enrymedon noch in Italien ver weilen (35), rüsten sich die Syrakuser von neuem znm Angriff, und es kommt im Hafen zu Kämpfen, die mit einer Niederlage der Athener enden (36-4(). Demotshenes und Eurymedon kommen mit ihrer Flotte und dem neuen Heere bei Syrakus an (42). Sie greifen Epipolai an, und es kommt zu einer nächtlichen Schlacht, in der die Athener schließlich besiegt werden und schwere Verluste erleiden (43-43). Sendung der Syraknser nach Akragas. Gylippos bereist die Wischen Städte, nm weitere Verstärkungen aufzu bieten (46). Unter den athenischen Feldherren sind die Meinungen geteilt, was in ihrer schwierigen Lage zu tun. Demosthenes und Eurymedon raten zu sofortigem Aufbrnch, Nikias aber ist für Fortsetzung der Belagerung. So kommt es zu keinem Entschluß, und darüber verstreicht die Zeit (47-4S). Gylippos bringt Verstärkungen mit. Die Athener beschließen, in der Stille abzuziehen-, da aber eine Mondfinsternis eintritt, wird die Abfahrt ver schoben (50). Die Syraknser nehmen den Kampf von neuem auf; es kommt zu Lande zu einem kleinen Gefechte und am Tage darauf zu einer großen Seeschlacht, in der die Athener unterliegen. Eurymedon fällt (St, 52). Ein Angriff des Gylippos auf das athenische Lager wird abgeschlagen (53, IV. Mutlosigkeit der Athener. Um sie nicht entkommen zu lassen, wollen die Syraknser die Hafeneinfahrt sperren (56). Aufzählung der Verbündeten der Athener und der Syrakuser (57, 58). Die Syrakuser sperren die Hafen einfahrt (5S). Die Athener geben ihre höhergelegenen Werke ans, ziehen sich in der Nähe der Schiffe zusammen und beschließen, es zunächst nochmal auf eine Seeschlacht ankommen zn lassen (60). Ansprache des Nikias (6t-64V Auch die Syrakuser bereiten sich zur Schlacht vor (65). Ansprache der svra tusischen Feldherren (««-68). Weitere Ansprache des Nikias («»). See schlacht und Niederlage der Athener (70, 7t). Sie beschließen, zu Lande abzuziehen (72). Den Syrakusern gelingt es, ihren Abzug zn verzögen» und ihnen inzwischen die Wege zu verlegen (73, 74). Abzug der Athener. Dumpfe Verzweiflung und herzzerreißende Szenen (75). Nikias sucht den Mut der Seinigen zu beleben ( 76, 77). Die Athener erzwingen den Über gang über den Anapos und sehen ihren Marsch unter beständigen Gefechten mit den Syrakusern fort (78, 79), schlagen dann aber einen anderen Weg in der Richtung auf Gela und Kamarina ein und überschreiten den Kaky« paris (80). Die Syrakuser nehmen die Verfolgung auf. Demost Heues mit seinem Heeresteil ergibt sich (81, 82). Nikias, der inzwischen den Erineos überschritten, erreicht den Asinaros, wo es zu einer blutigen Schlackt kommt, nach der Nikias sich mit seinem Heere an Gylippos ergibt (83-85). Die gefangenen Athener werden in die Steinbrüche gebracht, Nikias und De» mosthenes hingerichtet (86). Trauriges Los der Gefangenen in den Stein- brüchen Dieser sizilisch e Feldzng das folgenschwerste Ereignis des ganzen Krieges, ja der griechischen Geschichte etwa.