Kitap 1
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Nachdem die Ephoren das alles mit angehört hatten und nunmehr von seiner Schuld völlig überzeugt waren, kehrten sie in die Stadt zurück, um ihn dort verhaften zu lassen. Allein, heißt es,, als man ihn auf der Straße hätte festnehmen wollen und er dabei einem der auf ihn zukommenden Ephoren die Absicht auf dem Gesicht angesehen, auch von einem anderen einen wohlgemeinten Wink erhalten habe, sei er ihnen ent sprungen und in das in der Nähe befindliche Heiligtum der Chalkioikos geflohen, wo er sich, um nicht unter freiem Himmel den Unbilden der Witterung ausgesetzt zu sein, in ein zum Tempel gehöriges kleines Haus zurückgezogen und ruhig zu gegeben habe. Die Ephoren waren diesmal allerdings zu spät gekommen. Hernach aber ließen sie das Dach und die Türen des Hauses abnehmen und ihn, nachdem sie aufgepaßt, daß er wirklich drin war, darin einmauern. Darauf stellten sie Wachen um das Haus, um ihn auszuhungern. Als sie merkten, daß es mit ihm zu Ende ging, brachten sie ihn, eben noch lebend, aus dem Bereich des Tempels ins Freie, wo er gleich darauf verschied. Anfangs wollten sie ihn wie andere Verbrecher in den Kaiadischen Schlund werfen, dann aber ließen sie ihn doch irgendwo in der Nähe begraben. Später gebot der delphische Gott den Lakedämoniern, das Grab an die Stelle zu verlegen, wo er gestorben war - und wo er noch jetzt, wie eine In schrift an den Säulen zeigt, im Vorhofe des Tempels liegt auch wegen des Frevels, dessen sie sich durch die Tat schuldig gemacht, der Chalkioikos für ein Mannsbild zwei wiederzu geben. Sie ließen denn auch zwei eherne Standbilder an fertigen und für Pausanias dort auftsellen.