Thesauros Edebiyat Tarih Ἱστορίαι

Ἱστορίαι

Ἱστορίαι Thucydides

Kitap 1

141 „In einer einzelnen Schlacht können es die Peloponnefier und ihre Bundesgenossen wohl mit allen übrigen Hellenen aufnehmen; Krieg zu führen aber gegen einen besser gerüsteten Gegner vermögen sie nicht; denn da sie nicht durch eine einzige berathende Genossenschaft geleitet werden^'), so sind sie nicht im Stande, etwas auf der Stelle rasch auszuführen; und weil sie Alle gleiches Stimmrecht haben, dabei aber nicht Eines Stammes sind, so sieht jeder auf seinen eigenen Vortheil. Unter solchen Umständen pflegt nichts Ersprießliches zu geschehen, denn während die Einen dem Feind so sehr als möglich Schaden zufügen möchten, sind die Andern bedacht, ihr Eigenthum so wenig als möglich dem Verderben auszusetzen.?Bis sie einmal zusammen kommen, brauchts immer erst lange Zeit, und selbst dann ist es ihnen meist nur um ihre besonderen Angelegenheiten zu thun, und sie machen Gegenstände des gemeinen Bestens nur kurz ab. Jeder redet sich ein, seine Gleichgiltigkeit könne keinen Schaden thun, und daß schon irgend ein Anderer an seiner Stelle sorgen werde; und indem Jeder für sich mit dergleichen Einbildungen erfüllt ist, geht unvermerkt das Ganze zu Grunde 222)."

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