Thesauros Edebiyat Tarih Ἱστορίαι

Ἱστορίαι

Ἱστορίαι Thucydides

Kitap 1

144 „Diese Antwort ist sowohl gerecht, als auch eines Staates, wie der unsrige, würdig. Festhalten aber müssen wir, daß der Krieg un- 228) Hatten ja auch ihre Väter die Stadt selbst den Persern preisgegeben. PerikleS tratst also seinen Athenern nicht mehr den hohen Sinn zu, der entweder instinktmäßig, oder mit scharfer Unterscheidung der äußeren Schale vom Kern deS (politischen und i'iidividiiellen) Lebens, um die Unabhängigkeit zu retten, Alles preisgibt. 229) „Ausländern ward Ansiedelung in Sparta, als Meisters, nicht gestattet: zeitweiliger Aufenthalt war ihnen nicht verwehrt, ober sie wurden sorgfältig beaufsichtigt und ausgewiesen, sobald ihre Anwesenheit den Ephoren unräthlich schien. Darin thaten also die Spartaner wohl kaum mehr, als was heutzutage manche unserer Staaten thun, in denen die Fremdenpolizei mit argwöhnischer Sorgfalt gehandhabt wird: den übrigen Griechen aber schienen sie darin zu viel zu thun, und werden deßwegen oft gescholten." Schömann, Gri-'ch. Alt. I. S. 285. 230) Im 30jährigen Vertrag l, llz. vermeidlich ist. Je mehr wir ihn nun freiwillig und selbstständig beginnen, um so weniger werden wir von unseren Gegnern bedrängt sein Die größten Gefahren bringen ja auch den Staaten sowohl, - wie den Einzelnen, den größten Ruhm. Unsere Väter haben sich den Persern in den Weg gestellt, und obgleich sie nicht über solche Mittel verfügten, sondern sogar Hab und Gut verlassen mußten, haben sie mit mehr Klugheit als Glück und mit mehr Kühnheit als Macht den Barbaren zurückgetrieben und den Staat zu dieser Blüthe gebracht. Hinter ihnen dürfen wir nicht zurückbleiben, sondern müssen uns der Feinde auf jegliche Weise erwehren und trachten, daß wir denen, die nach uns kommen, die Macht des Staates um Nichts verringert übergeben köNNeN 232) "

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