Kitap 1
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Hierin aber gaben die Korinther in keinem Punkte nach, sondern als ihre Schiffe gerüstet und ihre Bundesgenossen bereit waren, schickten sie vorher einen Herold ab, um den Kerkyräern den Krieg anzusagen, und segelten dann mit fünfundsiebenzig Schiffen und zwei Tausend Schwerbewaffneten nach Epidamnos, um gegen die Kerkyräer den Kampf entscheiden zu lassen Anführer der Schiffe waren Aristeus, Sohn des Pellichas, Kallikrates, des Kallias, und Timanor, des Timanthes Sohn; die Landtruppen befehligten Archetimos, Sohn des Enrytimos, und Jsarchidas, Sohn des Jsarchos. Als sie bei Aktion auf Anaktorifchem Gebiete, dort wo der Tempel des Apollo 73*) Streitigkeiten einzelner Städte wurden nicht vor das Bundesoberhaupt, die Spartaner, gebracht, um diese nicht allzu mächtig werden zu lassen, fondern vor ein Schiedsgericht anderer Städte oder das delphische Orakel. 74) Bezeichnet werden die Athener und die Trennung von den stammverwandten Peloponnesiern. (Kr.) 75) Diese Unternehmungen und die Schlacht bei Leukimme fallen in den Frühling von Ol. 36, 2 (43 4 v. Chr.), vgl. Krüger, histor. philol. Stab. S. 219 ff. steht, nahe an der Mündung des Amprakischen Meerbusens angekommen waren, schickten ihnen die Kerkyräer ein Boot mit einem Herold entgegen, der sie aufforderte, nicht weiter gegen sie vorzurücken. Zu gleicher Zeit bemannten sie ihre Schiffe, gaben den alten neue Querdecke, so daß sie die See halten konnten, und machten die andern segelfertig. Der Herold brachte von den Korinthern keine friedliche Antwort, und da ihre Schiffe die Besatzung aufgenommen hatten, — es waren deren achtzig: vierzig andere nämlich hielten Epidamnos blokirt^), — so fuhren sie auf die hohe See jenen entgegen, stellten sich in Schlachtordnung auf, und die Seeschlacht begann. Es trugen aber die Kerkyräer einen entschiedenen Sieg davon und vernichteten den Korinthern fünfzehn Schiffe. An demselben Tage hatten auch die, welche Epidamnos entschlossen, das Glück, die Stadt durch Uebergabe in ihre Hand zu bekommen, unter der Bedingung, daß die Fremden verkauft, die Korinther aber gefangen gehalten werden sollten, bis anders entschieden sei.