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Ἱστορίαι Thucydides

Kitap 1

30 Nach der Seeschlacht errichteten die Kerkyräer auf Leukimme [Lefkimo], dem Vorgebirge von Kerkyra, ein Siegeszeichen und tödteten die [znr See] gemachten Gefangenen mit Ausnahme der Korinther, welche sie in Fesseln behielten; und als die Korinther und ihre Bundesgenossen nach der Niederlage mit ihren Schiffen nach Hause zurückgekehrt waren, blieben die Kerkyräer Herren aller jener Gewässer. Sie segelten gen Lenkas, eine Pflanzstadt Korinths^), und verheerten das Land; auch steckten sie Kyllene, die Schiffswerft der Eleer, in Brand, weil diese den Korinthern Schiffe und Geld geliefert hatten. Die längste Zeit nach jener Seeschlacht blieben sie Herren des Meeres 7 s), suchten die Bundesgenossen der Korinther heim und fügten ihnen Schaden zu, bis die Korinther gegen Ende des Sommers Schiffe und Truppen aus-schicken, da ihre Bundesgenossen zu sehr litten. Sie lagerten bei Aktion nnd in der Nähe von Cheimerion im 76) Dies gibt den Grund an, weshalb nicht alle 12V beinannt wurden, vgl. Kap. 2S. 77) Bei Gründung der Kolonie Leukas war auch Kerkyra betheiligt. Blut. Themist. 2 4. (Kr.) 78) Etwa fünf bis sechs Monate; die Schlacht fiel in den Frühling OI. 86, 2. v. Chr. 43 4. Krüger, histor. philol. Sind. I. S. 220. Gebiete der Thefproter, um Leukas und die andern befreundeten Städte zu schützen. Die Kerkyräer hingegen nahmen mit der Flotte und den Landtruppen Stellung bei Leukimme. Zur Seeschlacht kam es jedoch nicht, sondern sie blieben den ganzen Sommer ruhig einander gegenüber stehen, und als der Winter bereits hereingebrochen war, kehrten beide Theile nach Hause zurück.

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