Kitap 1
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Die Kerkyräer aber, welche die Schiffe nicht gesehen hatten, da diese in der Richtung, aus der sie kamen, noch außer halb ihres Gesichtskreises waren, begriffen nicht, weshalb die Korinther rückwärts ruderten, bis dann auch sie ihrer ansichtig wurden und der Ruf „Segel in Sicht" erscholl. Darauf zogen sie sich ebenfalls zurück; denn es wurde schon dunkel, und die Korinther waren verschwunden. So kam es nicht zur Schlacht, und die Nacht machte weiteren Feindseligkeiten ein Ende. Jene zwanzig Schiffe unter Glaukon, Leagros' Sohn, und Ando kides, Leogoras' Sohn, aber setzten ihren Weg durch Leichen und Schiffstrümmer bis Leukimme fort, wo die Kerkyräer stehen geblieben waren, und langten nicht lange, nachdem sie in Sicht gekommen, dort an. Die Kerkyräer fürchteten anfangs, denn es war Nacht, es könnten Feinde sein, sahen jedoch bald ihren Irrtum ein, worauf die Athener vor Anker gingen.
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Am folgenden Tage lichteten die dreißig attischen Schiffe und die noch seefähigen Schiffe der Kerkyräer die Anker und fuhren auf den Hafen Sybota zu, wo die Korinther lagen, um sich zu überzeugen, ob sie eine Schlacht annehmen würden. Auch die Korinther gingen in See und stellten sich draußen in Schlachtordnung. Indessen rührten sie sich nicht und machten keine Miene, den Kampf zu beginnen, da sie die von Athen gekommenen frischen Schiffe sich gegenüber sahen und sich auch sonst in mancher Hinsicht in mißlicher Lage befanden; hatten sie doch die Gefangenen an Bord, die sie bewachen mußten, und in jener abgelegenen Gegend keine Möglichkeit, ihre Schiffe wieder auszubessern. Ihnen war es eigentlich nur darum zu tun, glücklich wieder nach Hause zu gelangen; denn sie fürch teten, nachdem es zur Schlacht gekommen, würden die Athener den Frieden für gebrochen halten und ihnen den Rückweg ver legen.