Kitap 1
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„Damals also ist daS Schicksal Griechenlands durch die Flotte entschieden, und wir haben zum glücklichen Erfolge durch drei Dinge das meiste beigetragen; wir hatten die meisten Schiffe, den klügsten Feldherrn und die größte Opferwilligkeit. Denn beinah zwei Drittel von den vierhundert Schiffen gehörten uns, und unser Feldherr war Themistokles, der es hauptsächlich fertigbrachte, daß es in der Meerenge zur Schlacht kam, waS dann den glücklichen Erfolg herbeiführte. Habt ihr ihn doch selbst hier bei seinem Besuch, wie niemals sonst einen fremden Gast, gefeiert. Endlich haben wir auch die größte Opferwillig keit bewiesen. Da wir zu Lande keinen Beistand fanden und alles bis zu uns sich dem Feinde unterworfen hatte, mußten wir uns dazu verstehen, unsere Stadt zu verlassen und Hab und Gut aufzugeben. Unsere Bundesgenossen im Stich lassen wollten wir nicht, und da wir ihnen in der Zerstreuung nichts nützen konnten, begaben wir uns aufs Geratewohl zu Schiff, ohne euch nachzutragen, daß ihr uns nicht früh genug zu Hilfe gekommen wart. Wir dürfen also dreist behaupten, daß wir mehr für euch getan haben als ihr für uns. Solange uns noch zu helfen war, hattet ihr euch nicht blicken lassen. Wir dagegen hatten keine Stadt mehr, als wir uns aufmachten, und kaum noch Hoffnung, dermaleinst eine wiederzuhaben, als wir in den Kampf gingen, und trotzdem haben wir dann doch auch zu eurer Rettung das Unsrige beigetragen. Wären wir wie die anderen aus Furcht für unser Land auch zu den Persern übergegangen, oder hätten wir uns später in unser Schicksal ergeben und nicht gewagt, die Schiffe zu besteigen, so konntet ihr mit euren paar Schiffen nur einpacken, und den Persern wäre alles glatt nach Wunsche gegangen.