Thesauros Edebiyat Tarih Ἱστορίαι

Ἱστορίαι

Ἱστορίαι Thucydides

Kitap 1

86 „Das lange Geschwätz der Athener verstehe ich nicht. Erst eine lange Selbstberäucherung, dann aber nicht ein Wort, um die ihnen schuldgegebenen Übergriffe gegen unsere peloponne­ sischen Bundesgenossen auch nur in Abrede zu stellen. Wenn sie sich damals gegen die Perser gut gemacht haben und sich jetzt gegen uns so nichtswürdig benehmen, so sind sie doppelt strafbar, weil sie aus ehrenhaften Leuten zu Halunken ge­ worden sind. Wir sind noch dieselben, jetzt wie damals, und müßten den Verstand verloren haben, wollten wir unsere Bundesgenossen, denen es bereits an den Kragen geht, jetzt im Stich lassen, statt ihnen sofort zu Hilfe zu kommen. Haben andere Geld, Schiffe und Pferde die Menge, so haben wir wackere Bundesgenossen, und die dürfen wir den Athenern nicht ausliefern. Mit Schiedsgerichten aber und mit Worten läßt sich das nicht abmachen. Wie man auch ihnen nicht bloß mit Worten zu Leibe geht, sondern mit den Waffen in der Hand, so müssen auch wir ihnen beistehen, und zwar schleunigst und mit aller Macht. Laßt euch nicht weismachen, daß es uns, den Beleidigten, zukäme, die Sache noch lange zu überlegen; nein, grade der Störenfried hätte sie sich erst drei­ mal überlegen sollen. Darum, Lakedämonier, beschließt, wie eS Spartas würdig ist, den Krieg. Laßt die Athener nicht noch mächtiger werden, und liefert ihnen unsere Bundes­ genossen nicht aus, sondern mit den G.ötteru drauflos gegen die Spitzbuben!"

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