Kitap 1
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Nach diesen Worten ließ er, da er selbst Ephor war, in der Versammlung der Lakedämonier abstimmen. Nach der Ab stimmung, die bei ihnen nicht durch Marten, sondern mündlich erfolgt, aber sagte er, er sei zweifelhaft, wofür die Mehrheit gewesen sei, und um sie um so auffälliger Farbe bekennen zu lassen und dadurch erst recht zum Kriege zu Hetzen, fügte er hinzu: „Wer dafür stimmt, Lakedämonier, daß ein Friedens- bruch vorliegt und die Athener die Schuldigen sind, trete auf jene Seite," - indem er mit dem Finger dahin zeigte, - „wer dagegen stimmt, hier auf die andere." Hierauf standen sie alle auf und traten nach beiden Seiten auseinander, und eS ergab sich, daß die, welche den Frieden für gebrochen erklärten, die große Mehrheit bildeten. Darnach ließ man die Bundes genossen wieder vortreten und eröffnete ihnen, man habe sich dafür entschieden, daß die Athener im Unrecht seien, wolle aber auch sämtlichen Bundesgenossen Gelegenheit geben, dar über ebenfalls abzustimmen, um den Krieg gegebenenfalls in allseitigem Einverständnis führen zu können. Nachdem die Sache abgemacht, reisten die Bundesgenossen wieder ab, und darauf, nachdem sie das Geschäft, welches sie hergeführt, er ledigt hatten, auch die athenischen Gesandten. Diese Ent scheidung der Versammlung, wodurch der Friede für gebrochen erklärt wurde, erfolgte im vierzehnten Jahre des dreißig-'' jährigen Friedens, welcher nach dem Euböischen Kriege ge-j ^ schlossen war.
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Den Beschluß, daß der Friede gebrochen und der Krieg unvermeidlich sei, faßten die Lakedämonier aber nicht sowohl ihren Bundesgenossen zu Gefallen, als vielmehr aus Furcht vor dem weiteren Anwachsen der Macht der Athener, die ja schon damals weitaus den größten Teil aller Griechen ihrer Herrschaft unterworfen hatten.